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GAULT MILLAU 2010 - Der Reiseführer für Geniesser

Auf
dem Gelände der alten Feilenfabrik installierten Frankreich Freund
Hartmut Heinz und seine akademisch gebildete Ehefrau Birgit eine
Allround- Gastronomie mit Restaurant Cocorico, Brasserie
Impérial, Hofterrasse und Biergarten. Die hübsch
hergerichtete ehemalige Fabrikhalle beherbergt à droit die
rustikalere Sektion, die ihren Namen durchaus zu Recht trägt: Es
gibt nämlich nicht nur Choucroute alsacienne und Ratatouille
provencale, sondern auch vorzüglichen Bretonischen Hummer, den
beim letzten Besuch winzige Stückchen geröstete
Jakobsmuscheln umwimmelten und eine wahrlich majestätische, fast
ein Pfund schwere Hochrippe vom Charolais, deren mit Kalbsjus gekochte,
herrlich klebrige Sauce Bordelaise uns mindestens so faszinierte wie
das am Knochen gebratene, saftvolle Fleisch.
À gauche kräht indes der gallische Hahn Cocorico!
Cocorico!- noch expressiver als zuvor. Die Gourmet wurde diskret auf
vier Tische verkleinert, aber das sehr französische, leicht
bohèmehafte Jugendstil-Flair bewahrt.
Die drei Menüs, die Grand Chef Heinz anbietet, heißen
–Attitude-, -Printemps- (natürlich nur im Frühjahr) und
– Maximilian-. Sie unterscheiden sich nicht in der Zahl der
Gänge, es sind immer vier, sondern in Produktaufwand und Preis.
Die scheinbar schlichten Zubereitungen schmecken raffinierter als sie
auf der Karte klingen. Der in einer Hohen Schule - den Schweizer
Stuben- geformte Heinz schreibt seinen Speisezettel mit der
selbstbewussten Lakonik eines Heinz Winkler. Ein wenig kräftiger
und zuweilen deftiger geht er aber schon zur Sache. Was zum Schmoren
taugt, schmort er am liebsten und mit der nötigen Geduld, in
sardischem Vermentino - wovon zarter Ochsenschwanz und noch zarteres
Ochsenbäckchen beredt Zeugnis ablegen. Wein-würzig schmeckte
auch das Kaninchenragout, womit wir einmal starteten. Dass Heinz zu
Höherem berufen ist, verraten auch maritime Gerichte wie der
mediterrane Seeteufel auf Fenchel-Kartoffelgratin und Pimentosauce.
Der stets in blütenweißer Montur auftretende
Feilenhof-Patron sucht den direkten Kontakt zum Gast. Mit seinen
wohlgesetzen Worten im Restaurant streichelt er seine Zutaten bald noch
mehr als mit seinen Händen am Herd. Madame Heinz wurde im Service
deutlich souveräner, doch die nicht gerade kleine europäische
Weinkarte ist Monsieurs Domäne. Da entdeckt man ehrwürdigen
alten Adel neben unkomplizierter Jugendfrische und sicher auch manch
schönes Schöppchen, mit dem das mittägliche
Iberico-Schweinesteak vom Holzkohlegrill für 14,90 €
inklusive Rindercarpaccio und Limonenparfait umso besser rutscht.
www.gaultmillau.de
GAULT MILLAU - Der Reiseführer für Geniesser

2009
..... versäumt aber auch die produktorientierte
geschmacksstarke Küche von Hartmut Heinz, der in den
legendären Schweizer Stuben lernte und seine ausgeprägte
Affinität zur klassisch-französischen Kulinarik an der
blütenweißen Kochjacke unterstreicht. In der Jugendstilig
aufgehübschten Werkshalle gelangt rechts vom Entrée
(Brasserie Impérial) alle auf die blanken Brasserie Tische, was
man aus einschlägigen Etablissements Frankreichs kennt, und zwar
in wahrhaft imperialen Portionen: Boeuf bourguignon und choucroute
alsacienne; Charolais-Hochrippe und ganze Doraden, die für drei
Fischesser reichen.
Auf der linken Seite speist man ein wenig feiner an rot-weiß
gedeckten Tischen zwischen vielen Pflanzen und noch mehr Art
Nouveau-Plakaten im Zeichen des gallischen Hahns, dessen Schrei, wie
jeder weiß, nicht Kikeriki lautet, sondern Cocorico und um 1900
herum einer Pariser Jugendstil Zeitschrift den Namen lieh. Der
zurückhaltend, aber selbstbewußt auftretetende Chef de
cuisine ( und Ehemann der standesstolzen Akademikerin )
präsentiert hier höchstpersönlich seine drei
dreigängigen Menus (gleich zwei nach seinem Söhnchen
Maximilian benannt) zu einem Einheitspreis, der in Anbetracht des
großzügigen Wareneinsatzes und der aufwendigen Zubereitung
als günstig gelten kann. Monsieurs Frankreich Fixierung verstellt
ihm nicht den Blick für auswärtige Qualität, was Iberico
Schweinsrücken und Simmenthaler Rinderfilet zur Genüge
beweisen.
Wie beherzt Hartmut Heinz würzt, erkannten wir schon an dem auf
sardische Art in Vermentino geschmorten Zickleinragout, das ein
vielversprechender Einstieg war. Die Jacobsmuschelvariation bescherte
eine tadellos gebratene Noix de coquille in Safransauce, einen mit
etwas magerer Farce gefüllten Ravioli, ein weiteres, im Muschelsud
gedämpftes Muskelstück, (dekorativ, aber Umstände
machend in die mit Blätterteig überbackene Muschelschale
gepfercht) sowie, auf einem Extratellerchen das oft zu Unrecht
verpönte, köstlich aromatische Corail in einer
schmeichelsanften Slatbuttersauce. Die superzarten Kalbsbäckchen
auf Kartoffelpürree und Speckwirsing veredelte Heinz mit Foie gras
und wiederum einem Sößchen, das die Glocken klingen
ließ. Danach konnte das Schokoladenduo (Tarte und Mousse) an
kandierten und frischen Orangen nur ein schlichter Schlusspunkt sein,
doch unser Fazit ist eindeutig: Der junge Mann kocht formidabel!
www.gaultmillau.de
DER FEINSCHMECKER. Deutschlands bestes Food-Magazin. Februar 2008

„Cocorico
im Feilenhof: Französisches Doppel.“ und „Charme der
Jahrhundertwende.“ „Jetzt teilen sich eine Brasserie und
ein Restaurant die große, hohe Werkshalle: Rechts das
Impérial.. mit Sets auf blanken Holztischen und einer
umfassenden Brasseriekarte, die von choucroute bis zu
Meeresfrüchten reicht, links das feinere Cocorico..“
„Auch dort wahrt die Küche den französischen Stil, etwa
mit Streifen von der Barberie- Entenbrust an einer kräftig
gewürzten Estragonsauce auf Salat und einem riesigen Côte de
boeuf mit getrüffeltem Spitzkohl und Kartoffelgratin.“
„Die sehr achtbare und gastfreundlich kalkulierte Weinkarte hat
ihre starken Seiten in Deutschland, bietet aber auch französische
und italienische Spitzen.“
www.der-feinschmecker-club.de
IHK plus Januar 2008;
Hin und Weg, Der Restaurant-Tipp

„Feilenhof:
Neues Leben in der alten Fabrik.“ „Wo einst Feilen
hergestellt wurden, verwöhnen heute Birgit Claudia Heinz und ihr
Mann Hartmut ihre Gäste mit französischer Küche und
einer großen Weinauswahl.“ „Rote Tischwäsche,
Kerzen und liebevolle Dekoration verbreiten Stimmung, und der Patron
selbst berät bei Wein und Speisen. Er lernte sein Handwerk in den
„Schweizer Stuben“ und in der Schweiz, engagiert sich als
Ausbilder für den Nachwuchs und hegt eine große Liebe zum
Wein, den er auf einer gewaltigen, kenntnisreich zusammengestellten
Karte präsentiert. Sein Küchenprogramm ist ehrgeizig; Es
reicht von der Jakobsmuschel, Hummer und Gänseleber bis Rebhuhn
und Rehrücken..“ „Lehrveranstaltungen rund um den Wein
runden das Angebot ab. Insgesamt ist der Feilenhof eine sehr
erfreuliche neue Adresse im Rechtsrheinischen, die mit Herz und
Engagement betrieben wird.“
www.ihk-koeln.de
PRINZ - TOP Guide 2008 -
Restaurant Führer

„Die
Brasserie Impérial und das Gourmet Restaurant Cocorico sind nur
durch Paravants getrennt, folgen ansonsten ihren Namen. Während es
in der Brasserie ungezwungen zugeht.., erfreuen sich Gourmets gleich
nebenan an ausufernden Menüs.“ „Hartmut Heinz hat beim
Drei-Sterne Koch Dieter Müller gelernt und das merkt man der
feinen französisch- bürgerlichen Küche an. „..
alles schmeckt delikat und die Zutaten sind immer frisch..“
www.prinz.de/prinz-top-guide-2008
RÖMER´S RESTAURANT REPORT 2008

„Frankreich
im Feilenhof.“ „Es gibt einen zünftigen Biergarten,
eine Brasserie mit ländlicher Küche und eine anspruchsvolle
Rote- Stoffservietten- Adresse mit Namen Cocorico.“ „Hier
wird mit Engagement gearbeitet.“ „..ein riesengroßes
Côte de boeuf mit sündiger Gänselebersauce, ein
saftiger Rochenflügel in Kapernsauce, ein entbeintes
Stubenküken gefüllt mit würzigem Cous-cous und zum
Dessert ein makelloses Mangoparfait. Die engagierte schwere Weinkarte
speist sich aus der gepflegten Vinothek; Es gibt viele Offene –
und viel Zuwendung durch den engagierten Chef..“
www.bachem-verlag.de
TAGNACHT 2007/2008: Der gastro-guide für Köln

„TOP-
ADRESSE. In der ehemaligen Feilenfabrik hat das erste französische
Restaurant in Porz eröffnet. .., das rauchfreie Restaurant
beeindruckt durch hohe Fenster und Eisenträger aus alten
Fabriktagen.. Das Cote de boeuf.. ist schön saftig und ebenfalls
riesig. Dazu gab es eine kräftige Sauce und gut blanchiertes
Gemüse.“
www.tagnacht-koeln.de
KÖLNISCHE RUNDSCHAU 23.10.2007

„Es
gibt nicht mehr den Trend zu schlichter Kost – so lautet das
erfreuliche Fazit, dass Joachim Römer bei der Vorstellung seines
aktuellen Restaurantführers zog. Den Feilenhof in Köln-Porz
nennt er als positives Beispiel für die fantasievolle Kombination
von Brasserie und anspruchsvollem Angebot.“
www.rundschau-online.de
PRINZ - Restaurant Test 2006

„..egal
ob Hirschrücken auf Rosenkohlblättern, Stubenküken auf
Erbsen-Möhren-Püree oder Crème brulée- alles
ist absolut deliziös..“
http://koeln.prinz.de
Kölnische RUNDSCHAU 12.09.2006

„Industrieromantik
mit eisernen Fenstern.. heute regiert der Duft frischer
Speisen...“ Birgit und Hartmut Heinz kombinieren das Flair des
Industriezeitalters mit frischer, französischer Küche.“
www.rundschau-online.de
KÖLNER STADTANZEIGER: Gastro Neuheiten 2006

„Birgit
und Hartmut Heinz betreiben eine umgebaute Industriestätte. Der
Feilenhof ist Biergarten und Außenküche, Brasserie und
Restaurant in einem. Ob ein schnelles Kölsch, Express und
ländliche Küche, oder opulente Gourmet- Menüs –
hier verweilt man gerne, auch wegen der Spitzenweine.“
www.ksta.de
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